Skip to main content

Jahreshauptversammlung unter Corona Bedingungen

Schwieriger Aufbruch mit neuem Vorstand und Beirat - von Brigitte Ueckert


Am 10. April 2021 begrüßte der Vereinsvorsitzende Wolfgang Wiedenhöfer im Bürgerzentrum zur 76.  Jahreshauptversammlung des Heimatvereins. 

Die Versammlung fand in stark komprimierter Form statt.

Der Vorsitzende beschrieb in seinem kurzen Vortrag, dass das vergangene Jahr wohl einzigartig in der  Vereinsgeschichte war; das Veranstaltungsprogramm des Vereins kam über einen längeren Zeitraum komplett zum Erliegen.

Wolfgang Wiedenhöfer, dessen Leistungen und Verdienste als Vereinsvorsitzender von allen Seiten gewürdigt wurden, verabschiedete sich mit dieser Rede nach 12 Jahren aktiver Vorstandsarbeit von seinem Amt und bat die Mitglieder um Unterstützung für seinen Nachfolger.

Geschäftsführer Ralf Wiese bestätigte in seinem Bericht die – trotz der Pandemie - wirtschaftlich gute Situation des Vereins. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Eva Fries-Tuchel und Gerhard Greiner erfolgte die Entlastung der Kassenprüfer und des Vorstands. Wegen des Ablaufes der Wahlperiode waren das Amt des Vereinsvorsitzes samt Stellvertretung neu zu besetzen.

Nachdem sich Karl Hussinger als Bewerber für das Amt des Vorsitzenden vorgestellt hatte, wurde er einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Beate Mayer wurde wieder im Amt bestätigt.

Die ablaufende Wahlperiode forderte die Neuwahl des Beirates an. Die bisherigen Beiratsmitglieder Edith Sontheimer, Michael Gunser, Reinhold Kießling, Dr. Hans-Ingo von Pollern, Helmut Proß und Brigitte Ueckert wurden zusammen mit den neuen Beiratsmitgliedern Tom Becker, Dr. phil. Peter Beck, Kristina Kraemer, Gerhard Greiner und Eleftherios Vasiliadis einstimmig gewählt.


(von links: Reinhold Kießling, Dr. Hans-Ingo von Pollern, Gerhard Greiner, Helmut Proß, Brigitte Ueckert, Tom Becker, Edith Sontheimer, Eleftherios Vasiliadis, Dr. phil. Peter Beck)

Mit großem Dank wurden die ausgeschiedenen Beiratsmitglieder Rolf Raetzel, Raimund Gwosdz und Volker Wohlfahrt verabschiedet.

Der inhaltliche Fokus des Heimatvereins soll sich zukünftig auf die rasante Stadtentwicklung der letzten 150 Jahre richten. Über Projektarbeit soll nicht nur den Mitgliedern, sondern allen Interessierten die Möglichkeit geboten werden, Veränderungen zu erforschen und zu dokumentieren. Tom Becker zeigte dazu am Beispiel der Fronackerstraße, wie mit digitalisierten Fotos die baulichen Veränderungen erfasst und auf einfache Weise visuell zurückverfolgt werden können.


Vorstellung der Arbeitsgruppen.

Team für Bilddokumentation und Bilddatenbank am Start - von Tom Becker

     

Historische Archivbilder zu bewerten, sicher zu speichern und mit aktuellen Aufnahmen aus gleicher Perspektive zusammenzuführen hat sich das Team zur Aufgabe gesetzt. Es geht darum, wichtige Daten wie Aufnahmezeitpunkt, den Fotografen, Aufnahmeort und möglichst eine nähere Beschreibung zur Aufnahme gemeinsam zu speichern – oder in „Schubladen“ zu sortieren. Hilfestellung leistet hier umfangreiche Computertechnik und Software, in die jetzt der Heimatverein investiert hat. Immer wieder neues Sortieren der Bilder oder Dokumente, Auffinden nach Stichworten, Bild- und Schriftqualität verbessern etc. funktioniert quasi auf Knopfdruck.

Auf einer digitalen Stadtkarte kann man beispielsweise erkennen, wo es bereits Fotos von einer Straße gibt und zu welchem Zeitpunkt sie aufgenommen wurden. Damit nicht genug: es lassen sich direkt aus der Software auch Bücher und Dokumente erstellen, die man über die Internetleitung in eine Druckerei schicken kann.

Aber jetzt ist es Zeit an die nachfolgende Generation zu denken, der wir unsere wertvollen Dokumente und Aufnahmen einmal übergeben wollen. Während für uns Informationen auf Papier selbstverständlich waren, ist es für die Jüngeren nicht mehr so. Die Zeit ist heute ein knappes Gut, sortieren kostet viel Zeit und auch der umfangreiche Stauraum, den Papiermaterial verlangt, wird immer rarer. Außerdem altert Papier bis zur Unansehnlichkeit, ja selbst CDs und Disketten sind auch nur begrenzt lesbar. Deshalb ist sicheres und gut überlegtes Speichern heute wichtig geworden. Wie geht es weiter? Corona lässt zwar nun keinen Blitzstart zu, auch Veröffentlichungen für das Internet sind möglich. Für das Archiv des Heimatvereins bringt das viel Übersicht und auch einen schnellen Zugriff bei Themenstellungen. Jeder weiß es aus seinem privaten Umfeld, wieviel Zeit es braucht, ein bestimmtes Foto, einen Brief oder ein Dokument in unzähligen Kartons oder Alben aufzufinden. langfristig aber sucht das Team den Kontakt zu älteren Vereinsmitgliedern, die im Besitz historischer Stadtansichten von Waiblingen sind und auch spannende Geschichten dazu erzählen wollen und können.

Die Bilder werden nur mit aller Sorgfalt gescannt und für den HVWN archiviert. Die Originale verbleiben 
selbstverständlich bei den jeweiligen Eigentümern.

Vorstellung der Teams:

Tom Becker

64 Jahre, Ruheständler, kommt aus einem medientechnischen Beruf
- weitere Interessen außer der Fotografie: Fahrrad, Kunstreisen, Städtereisen, Konzerte (Jazz, Pop)
- großer Wunsch nach Corona: "Waiblingen erfrischt" wieder er- und beleben

Willy Hartusch

56 Jahre, berufstätig: Schwerpunkt Prozesse und Systeme
- geboren in Buenos Aires (Argentinien), Waiblingen ist seit 2002 seine neue Heimat geworden
- Interessen: Sport (Prellball), Fotografie, Städtereisen
- großer Wunsch nach Corona: wieder Prellball Turniere besuchen zu können

Kontakt:
Tom Becker und Willy Hartusch
Tel. 07151/15473
Fax 07151/504784
becker@hvwn.de

Sie möchten das gerne mal sehen, hier entlang...


Vorstellung der Arbeitsgruppen.

Geschichtswettbewerb des Heimatvereins für Waiblinger Schülerinnen und Schüler - von Volker Pflugfelder

Die Vorbereitungen für den ersten Waiblinger Geschichtswettbewerb für Schülerinnen und Schüler an Waiblinger Schulen laufen

Wie bereits an der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins vorgestellt, wird es im kommenden Schuljahr einen Geschichtswettbewerb für Schülerinnen und Schüler an Waiblinger Schulen geben.

Die dreiköpfige Arbeitsgruppe hat im ersten Schritt den Rahmen des Wettbewerbs festgelegt. Ziel ist es Kindern und Jugendlichen einen Impuls zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des eigenen täglichen Umfelds zu geben. Die Geschichte der Straßen, Gebäude und Quartiere, die uns umgeben zu entdecken. 

Kristina Kraemer
Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Weltkulturerbestudien
Leiterin am Haus der Stadtgeschichte
Volker Pflugfelder
Studium der Geschichte
Referent im Kultusministerium Baden-Württemberg
Dr.phil. Peter Beck
Studium der Geschichte
Schulleiter an der Kastell-Realschule Welzheim

Im nächsten Schritt wird die Arbeitsgruppe auf die Schulen zugehen und das Projekt den Geschichtslehrkräften vorstellen. Starten soll der Geschichtswettbewerb des Heimatvereins an Waiblinger Schulen im ersten Schulhalbjahr 2021/2022. 

Um im ersten Jahr den Zugang der Schülerinnen und Schüler zu erleichtern, hat die Arbeitsgruppe eine Liste möglicher Themen als Ideensammlung vorbereitet. Selbstverständlich sind aber auch eigene Themen der Schülerinnen und Schüler, z. B. aus der eigenen Ortschafts- oder Familiengeschichte als Wettbewerbsbeitrag möglich. 

Bewusst ist für die Art der Wettbewerbsbeiträge ein sehr offener Rahmen gewählt worden. Die Einreichungen können in unterschiedlichster Form gestaltet sein. Dabei sind klassische Textbeiträge ebenso möglich wie Präsentationen, die Gestaltung von Schaukästen, von Informationstafeln, Collagen oder digital z.B. in Form von Videoclips oder Fotostorys. Die Beiträge sollen vor Ende des Schuljahres 2021/ 2022 abgegeben und ausgewertet sein, damit noch vor den Sommerferien eine Veranstaltung zur Preisverleihung stattfinden kann.

Nach der ersten Wettbewerbsrunde im kommenden Schuljahr, hoffen wir, den Geschichtswettbewerb des Heimatvereins an Waiblinger Schulen zu einem anerkannten und etablierten Teil des Waiblinger Schul- und Stadtlebens ausbauen zu können. Jetzt sind wir auf den ersten Durchgang und dessen Ergebnisse gespannt. Wir freuen uns darauf, Ihnen dann an dieser Stelle darüber zu berichten.

Kontakt:

Volker Pflugfelder
Telefon: 01622422619
pflugfelder@hvwn.de


Ansage

Ein Kochduell für den Verein

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen? 
Senden Sie uns Ihr Lieblingsrezept zu.

  

Erinnerung geht durch den Magen! Wenn Sie an Ihre Jugend und Kindheit denken…

...erinnern Sie sich dann nicht auch an die Gerüche dieser Zeit und den Geschmack Ihres Lieblingsessens? Kochen oder backen Sie es noch heute? Würden Sie es gerne wieder essen, vielleicht sogar in großer Runde?

Wir möchten auch gerne „reinschmecken“ in Ihre kulinarische Erinnerung!

Essensgewohnheiten und Spezialitäten sind ein wichtiger Teil unserer Identität und unserer Herkunft. Essen ist auch der beste Weg, „fremde“ Kulturen kennen und schätzen zu lernen. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Rezepte. Sie sollen gesammelt und veröffentlicht werden – natürlich unter Angabe des Einsenders. Wir wollen Ihre Rezepte nicht nur sammeln, wir wollen sie auch verkosten (unser neuer HV-Treff bietet uns dazu auch die Möglichkeit!).

Deshalb haben wir Waiblinger Köche gefragt, ob sie uns dabei helfen würden. Herausgekommen ist folgender Vorschlag:

Machen wir doch ein Kochduell! Das bedeutet: zwei (oder vielleicht mehr?) Köche wählen unter Ihren Einsendungen ein Rezept aus und bereiten es zu. Eine Jury wird das Ergebnis verkosten und bewerten, welche Zubereitung besser schmeckt. (Natürlich bitten wir die Zusender der ausgewählten Rezepte um Teilnahme an der Jury.) Das Kochduell wird aufgezeichnet und auf der Website des Vereins zur Betrachtung freigeschaltet.

Auf diese Weise wollen wir Geschichte erschmecken und erleben und hoffen, eine Sammlung alter Koch- und Backrezepte anlegen zu können.


Ankündigung


 

 

Der HV wird im 2. Halbjahr 2021 einen Sonderband aus der Reihe „Waiblingen in Vergangenheit und Gegenwart“ herausgeben.

Hans Schultheiß und Tanja Wolf werden uns eine Tür in die Vergangenheit der Waiblinger Museumsvereine aufmachen. Der Band enthält auch eine interessante Studienarbeit von Simone Cutui zum Monumentalbild am Beinsteiner Torturm.

 


 

 

Karl Hussinger - Auf ein Wort

Liebe Mitglieder*innen, ein herzliches Willkommen!

Wir haben parallel zu unseren News im Internet jetzt auch eine gedruckte Zeitschrift mit dem Namen "Narrator" an unsere Mitglieder verteilt.
Hier downloadbar und ausdruckbar.

Was ist das Ziel einer zusätzlichen gedruckten Mitgliederzeitung ?
Wir möchten damit unsere älteren Vereinsmitglieder erreichen, denen der Zugang zum Internet fehlt.
Wie kommt es zu dem Namen "Narrator"? 
Nun "Narrator" (lat. Erzähler/Erzählerin) deutet es bereits an, der Vorstand in seiner neuen Zusammensetzung will Sie an den Aktivitäten des Vereins teilhaben lassen und Ihnen davon erzählen.

Sie werden bald noch eine weitere Möglichkeit haben, den Kontakt zum Heimatverein zu pflegen: Unseren neuen Treffpunkt mitten in der Waiblinger Altstadt. Lesen Sie mehr dazu weiter unten auf dieser Seite.

Ich freue mich auf Sie.