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Keine andere Stadt Süddeutschlands legt so beredtes Zeugnis von den ersten beiden Epochen unseres saeculum 14-Zyklus ab wie das schwäbische Augsburg. An der Schwelle von der Gotik zur Renaissance schufen die beiden bedeutendsten Augsburger Maler, Hans Holbein d. Ä., und Hans Burgkmair d. Ä. einen aus sechs Tafeln bestehenden Bilderzyklus römischer Basiliken, den wir fachkundig vorgestellt bekommen. War im übrigen Reich am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges die Realisierung von repräsentativen Gebäuden weitestgehend zum Erliegen gekommen, so schuf Elias Holl mit seinen Augsburger Bauten Hauptwerke deutscher Renaissance Architektur. Zeughaus, Stadtmetzg, Perlachturm und vor allem das 1615 begonnene Rathaus beeindrucken uns bei der Stadtführung und zeigen eine höchst eigenständige Verschmelzung von italienischem Vorbild und einheimischer Bautradition. Das Augsburg der Fugger erleben wir in der Fuggerei.