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Das Flößerhäuschen an der Rems ist erstmalig 1843 als Wohnhaus des "Holzmessers" der Königlich Württembergischen Holzverwaltung erwähnt und somit eines der wenigen heute noch erhaltenen Zeugnisse der wirtschaftsgeschichtlich bedeutetenden Flößereitradition auf der Rems. Errichtet wurde es wahrscheinlich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Verbindung mit der Einrichtung eines herrschaftlichen Holzgartens an dieser Stelle. Von hier aus wurden die Flößergehilfen beaufsichtigt, die Arbeitsabläufe im Holzgarten organisiert, sowie das Ein- und Auslagern der angeflößten Holzstämme überwacht.

1863 kaufte es der spätere Waiblinger Ehrenbürger Oberamtsarzt Dr. Pfeilsticker und nutzte es als Gartenhaus. 1880 ging es in den Besitz der Gärtnerei Haug über, die es als Wohnhaus des Gärtnermeisters einrichtete.

Denkmalpflegerische Restaurierung im Jahr 2017 im Rahmen der Neubebauung des Wohngebiets "Gerbergärten".

Wandel, Uwe Jens: Zur Flößerei auf Rems und Wieslauf; in: WiVuG Bd. 9 (1987)

Das Flößerhäuschen an der Rems, nach Sanierung 2017 (Foto: Wiedenhöfer)