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Das für Mensch und Vieh lebensnotwendige Wasser des Oberen Galtbrunnens bewirkte, daß die Gebäude in der Langen Straße am Eingang zur Mittleren Sackgasse nach dem Stadtbrand 1634 sehr bald wieder aufgebaut wurden.

Das zwischen 1650 und 1680 erbaute Gebäude ziert ein momentan unter Putz liegendes Sichtfachwerk mit barocker Bemalung direkt auf den Fachwerkbalken. Die jetzt sichtbare Hausfront mit den verzierten Fensterumrahmungen und Bedachungen, den farbigen Simsen, Konsolen und Rosetten entsprang im Jahre 1900 der Gestaltungsfreude des damaligen Hausbesitzers und Stukkateurs Karl Winkler. Auch wenn es sich in keine der uns geläufigen Stilepochen einordnen läßt, erhält das Haus durch diese Verzierungen einen eigenen Reiz.

Abb.: Haus Lange Straße 19, pittoreske Rückansicht auf einem Foto aus den 1950er Jahren (Archiv Heimatverein e.V., Fotoarchiv Schwarzmaier)

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