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7. HV-Sommerfest: 'Jagdlust und Büchsenknall' - Der königliche Förster lässt's krachen

Sommer, Feiern, gute Laune… auch 2016 widmet sich das traditionelle Sommerfest des Heimatvereins einem Thema im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kulturlandschaften im Südwesten". Dieses Jahr geht es um die Jagd.

Wir schreiben das Jahr 1813. Der reisige (berittene) Förster und königliche Leibbüchsenspanner Seiner Majestät König Friedrich, Johann Georg Bechtner, inspiziert die königliche Jagd im Remstal. Wir treffen ihn im Waldgebiet um den Hörnleskopf und begleiten ihn auf seinem Rundgang. Er erzählt von seinem Beruf, vom Jagdvergnügen des Königs und seines adeligen Hofstaates, von den Jagdgesetzen und vom Ablauf der Jagd, bei der das Wild den hohen Herrschaften vor die Büchsen getrieben wird. Dass vor der Jagd für die Förster, die Treiber und die frondienstleistenden Bauern und Handwerker viel Arbeit anfällt, berichtet Bechtner ebenso wie von der Leonberger Wasserjagd 1748 und von der letzten Prunkjagd in Bebenhausen im Jahr 1812.