HEIMATVEREIN  WAIBLINGEN  E.V.
Gesellschaft für Stadt und Kunstgeschichte

 

Vorstand

Programm 2010

Erster Vorsitzender
Michael Gunser
Telefon: 07151 302359

Altstadt- Führungen

Telefax: 07151 6042993
michael.gunser@gmx.de

Veröffent- lichungen

Stellvertretender  Vorsitzender
Wolfgang Wiedenhöfer

Schriften- reihe

Telefon:  0176 16 000 616
Telefax: --------
E-mail:  wiedenhoefer@hvwn.de

Mehrtages- reisen

Geschäftsführer

Bücherei Archiv

Wolfgang Evers
Telefon: 07151 272 510
Telefax: 07151 188 97
w-e.evers@gmx.de

Vorstand

Satzung

Heimatverein: Wir über uns

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Der Heimatverein Waiblingen wurde am 5. April 1934 gegründet und am 18. Juli desselben Jahres unter dem Titel „Alt-Waiblingen" in das  Vereinsregister des .Amtsgerichts Waiblingen (Nr. 107) eingetragen. Die ersten Jahre waren von den schwierigen politischen Verhältnissen geprägt. Erst  im  September  1948, als den sogenannten „Geselligen Vereinen“  ihre  Tätigkeit von der Militärregierung wieder genehmigt wurde, konnten die im Gründungsprotokoll vorgegebenen Vereinsziele wieder aufgenommen werden. Sicherlich haben sich im Laufe der Zeit Modifikationen dieser Ziele ergeben. Nach wie vor aber unterstützen wir heimatkundliche Forschung in und um Waiblingen, setzen uns für die Erhaltung von Kulturdenkmalen und eines erlebnisreichen Ortsbildes unserer Stadt ein und fördern durch Vorträge und Stadtführungen  das  Verständnis unserer geschichtlichen Traditionen und Wurzeln.

Die Chronik des Heimatvereins beweist dies durch abwechslungsreiche und anspruchsvolle Jahresprogramme.

Mit unserer 1962 begonnenen Schriftenreihe „Waiblingen in Vergangenheit und Gegenwart", die inzwischen 14 Bände umfaßt, veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen die Ergebnisse heimatkundlicher Forschung.

In den Jahren seit der Vereinsgründung haben der Heimatverein und die Stadt Waiblingen tiefgreifende Veränderungen erlebt. Auch das Interesse unserer Mitglieder hat sich verändert.

Zur anstehenden Jahrtausendwende sehen wir unsere Aufgabe folgendermaßen: Wir organisieren Vortragsveranstaltungen zu Themenkreisen, die sich auf Waiblingen und seine geschichtliche Einbindung in die vergangenen Jahrhunderte beziehen. Damit vermitteln wir gleichzeitig unseren Mitgliedern wichtige Forschungsergebnisse.

Der Heimatverein führt die Buchreihe „Waiblingen in Vergangenheit und Gegen- wart“ fort. Mit unserem Stadtführer Rundgang durch die historische Altstadt Waiblingen" informieren wir in Kurzform über die Geschichte Waiblingens und die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Besichtigungsfahrten und mehrtägige Studienreisen bringen landschaftliche Erlebnisse, geschichtliche Anregungen und Erkenntnisse über benachbarte Kulturkreise.

Der 1991 eingeführte Untertitel „Gesellschaft für Stadt- und Kunstgeschichte" bedeutet, daß sich der Verein auch der Kunst geöffnet hat.

Der Heimatverein unterstützt förderungswürdige Bauvorhaben und zeichnet jedes Jahr besonders fachgerecht renovierte Gebäude in Waiblingen und seinen Ortschaften aus.

Stadtführungen in der Kernstadt und in den Ortschaften sind unser selbstverständliches Angebot. Der neu geschaffene „Heimatkundliche Gesprächskreis“ bietet in zwangloser Folge die Möglichkeit zur Diskussion über allgemein interessierende Themen. Darüber hinaus ist der Verein in verschiedenen Gremien be- ratend tätig und daran interessiert, seine Mitglieder in die Zusammenarbeit mit anderen Waiblinger Vereinen einzubringen

Vorträge und Filme

Im jährlichen Programm des Heimatvereins sind regelmäßig Vorträge vorgesehen, deren Themen Einblick in die Kultur­geschichte des Landes bieten und die Bedeutung Waiblingens in der Vergangenheit erkennen lassen.

So haben wir beispielsweise folgende Themen angeboten: „Der Keltenfürst von Hochdorf“, „Der Pietismus in Württemberg“, Vom Herzogtum zum König­reich Württemberg", Kaiser Friedrich II., ein schwäbischer Apulier?“, „Eberhard im Bart und die Wallfahrt nach Jerusa­lem".

Im Februar jeden Jahres findet in Zusammenarbeit mit dem Film- und Videoclub Waiblingen und dem Förderverein Michaelskirche ein Filmabend im Ghibellinensaal des Bürgerzen­trums statt. Die Filminhalte be­ziehen sich auf Begebenheiten in der Kernstadt und den Ort­schaften und bieten Waiblinger Industriegeschichte.

So mancher Film ist schon beim Regionalwettbewerb des Landesverbandes der Filmamateure Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

Kulturgeschichtliche Fahrten und Städtereisen

Bei der Auswahl der Tages­fahrten beachten wir die aktuellen kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Regionen, der Städte und Dörfer, der Burgen, Kirchen und Klosteranlagen unserer Umgebung.

Wir weisen auf geistesgeschichtliche Strömungen und ihren Einfluß auf das frühere Tagesgeschehen hin und ver­suchen festzustellen, wie weit Nachwirkungen noch in unsere heutige Zeit hineinreichen, die unser Denken und Handeln beeinflussen.

Mehrtägige Städtereisen inner­halb der Bundesrepublik bieten Gelegenheit zur Besichtigung von Baudenkmalen von hohem Rang und überregionaler bau- geschichtlicher Bedeutung, die zum Teil als Weltkulturerbe ausgewiesen sind.

Diese Reisen zeigen auch den besonderen Reiz unseres Landes und die Wechselwirkung von Mensch und Landschaft.

Einige Studienreisen konnten wir auch mit Konzertbesuchen verbinden (Semperoper Dresden, Gewandhaus Leipzig).

Ausstellungsbesuche

Der Besuch besonderer Aus­stellungen wird manchmal kurzfristig in das Jahresprogramm aufgenommen. Wir besuchten die von Marc Chagall geschaffenen Fenster im Ostchor der Stefanskirche in Mainz, die Otto-Dix-Ausstellung in Villingen-Schwenningen, informierten über das Kunstschaffen Giovanni Battista Tiepolos in der Würzburger Residenz und wendeten uns kulturhistorischen Darstellungen, wie der Fran­kenausstellung im Reiss-Museum Mannheim „König Chlodwig und seine Erben" zu.

Das Jahresprogramm klingt mit einem Museumsbesuch aus. In den letzten Jahren sind viele didaktisch hervorragend ausgestattete Museen entstanden, die den Besuch zu einem Erlebnis werden lassen.

Gebäudeauszeichnung

Das Konjunktur- Förderungs­programm der Bundesregierung vom Sommer 1975 gab den Anstoß zur Altstadtsanierung in Waiblingen. Es begannen nicht nur die Stadtverwaltung, son­dern auch einzelne Hausbesit­zer in der Altstadt, ihre Gebäude zu renovieren und die verputzten Fachwerke freizulegen. Diese Maßnahmen waren stadtbildprägend und gaben der Innenstadt eine vollkommen neue Note.

Für besonders vorbildliche Restaurierungen stiftete der Heimatverein 1979 eine Bronzeplakette, die den Hauseigentümern zusammen mit einer Urkunde übergeben wird. In einem DIA-Vortrag über die ausgezeichneten Gebäude unterrichtet der Heimatverein die Öffentlichkeit. In knapp 20 Jahren konnten 72 Objekte mit der Bronzetafel ausgezeichnet werden. Öffentli­ches Forum hierfür ist das alljährliche Herbstfest, der Blu­men- und Heimatabend im Waiblinger Bürgerzentrum.

Stadtführungen

Führungen durch die Altstadt von Waiblingen werden gern in Anspruch genommen. Jahr für Jahr kann mehr als 1000 Gästen ein Eindruck unserer Stadt vermittelt werden.

Anmeldungen zu Führungen können unter den unten angegeben Telefonnummern erfolgen.

Bei einem “Rundgang durch die historische Altstadt“ innerhalb der noch fast voll- ständig erhaltenen Stadtmauer erläutern wir die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten unserer Stadt und vermitteln die ortsgeschichtliche Entwicklung.

Die Führungen sind dem jeweiligen Personenkreis angepaßt und berücksichtigen die unterschiedlichen Interessen. Der Rundblick vom Hochwachtturm über die Altstadt und in das Remstal bietet den abschliessenden und bleibenden Eindruck einer kleinen, aber sehenswerten Stadtlandschaft.

Veranstaltungen

Seit 1957 gibt es in Waiblingen in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein und der Gärt­nervereinigung einen Blumen­schmuck-Wettbewerb. Dieser Wettbewerb wird alljährlich am 2. Samstag im Oktober als „Herbstfest“ in Waiblingen ge­feiert.

Andere Veranstaltungen ergeben sich aus aktuellen Anlässen und können sich auf die städtebauliche Planung und Entwicklung der Stadt (Sanierung Kernstadt II) oder auf Verkehrsbauten (z.B. Talaue Baustelle. Verbreiterung der B 14 alt) beziehen.

Zu allen Vorträgen lädt der Heimatverein Fachleute ein und bietet damit ein Höchstmaß an fundierter Information.

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